Mittwoch, 1. Mai 2013

Der BVB steht im Champions-League-Finale


Nach dem 3:2 gegen Malaga hatte ich darum gebeten, meine armen, geschundenen Nerven mal etwas zu schonen und von vornherein klare Verhältnisse zu schaffen. Das haben die Jungs im Heimspiel gegen die Königlichen aus Madrid ja dann auch beherzigt, aber scheinbar war ihnen das zu langweilig. Und so ließen sie mich im Rückspiel wieder diesen schmalen Grad zwischen Bangen und Hoffen gehen. Bis zur 82. Minute war es – von ein paar Schockmomenten mal abgesehen – ja noch erträglich und so kleine Adrenalinstöße machen guten Fußball ja nun mal aus.
Dann allerdings wurde es durch das Tor von Benzema unangenehm und sechs Minuten später, nach dem 2:0 von Ramos dann sogar wieder richtig schlimm; die letzten acht Minuten waren nichts für meine schwachen Nerven, zittern und bangen war angesagt. Aber was soll´s: Unsere Jungs sind, zugegebenermaßen auch mit dem Quäntchen Glück des Tüchtigen, am Ende der „Road to Wembley“ angekommen, für die Royalisten aus der spanischen Hauptstadt dagegen hat es nicht gereicht.
Der BVB hat in dieser Saison sein selbstgestecktes Ziel auf der europäischen Bühne weit übertroffen und den Traum all seiner Fans Wirklichkeit werden lassen. In London kommt es höchstwahrscheinlich wieder zu einem Pokalfinale der beiden zur Zeit besten Mannschaften Europas.
Zwar meinte der Präsident der Weißwurstkicker aus Ingoldstadt-Süd nach Robbens Freistoßtor im Viertelfinale des DFB-Pokals: 
„Mit diesem Spiel haben wir die Vormachtstellung
im deutschen Fußball zurück, die deutschen Verhältnisse sind geklärt.
Wir haben Dortmund vollkommen verdient geschlagen“
aber ich bin mir da gar nicht so sicher, ob dem auch wirklich so ist. Klar haben sie in der Bundesliga eine Supersaison gespielt, doch sollte sich Geschichte tatsächlich wiederholen, wird in diesem Jahr der Meistertitel der einzige Erfolg des FCB bleiben. Und was der dann noch Wert ist, wenn es die Dortmunder Jungs am Samstag, den 25. Mai 2013 dem FC Chelsea gleichtun, kann man sich lebhaft vorstellen. 
Warten wir's also mal ganz entspannt ab.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen