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Sonntag, 25. März 2012

FDP: Saarland war der erste Streich

Die Wahl im Saarland war ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Atomisierung der Bütterkenpartei. Mit katastrophalen 1,2 Prozent war dieses Ergebnis noch schlechter als das der Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin. Nun hatte man intern zwar nicht mit einem Einzug in den Landtag gerechnet, aber alles unter 3 Prozent würde schon schmerzen. Und nun das!
Patrick Döring, ein weiterer politisch realitätsfremder Tagträumer ist guter Hoffnung, dass die Partei im Mai in Kiel und Düsseldorf besser abschneiden werde. Warten wir's also einfach mal ab.


Quelle und weitere Infos: maerkischeallgemeine.de

Samstag, 10. März 2012

Typisch F(ast)D(rei)P(rozent)



Wolfgang KubickiKatastrophale Umfragewerte , aber den Lauten machen. Wie ich heute leicht amüsiert den Kieler Nachrichten entnehmen konnte, ist der Spitzenkandidat der Bütterkenpartei, Wolfgang Kubicki, bereit, im künftigen schleswig-holsteinischen Landeskabinett einen Ministerposten zu bekleiden.




„Wenn die Wählerinnen und Wähler es wollen, werde ich
mich darum bemühen, Finanzminister dieses Landes zu werden
“
, 
sagte er auf einem Landesparteitag in Kiel. Der Mann ist anscheinend wirklich nach wie vor der Meinung, seine Partei könne bei der Wahl am 6. Mai neun Prozent erreichen. Nur mal rein informativ, zur Zeit krebsen die auch in SH bei um die drei Prozent rum.
Nun ist Optimismus ja nicht schlecht, wenn er allerdings zu Realitätsverlust führt, kann er aber doch schon schädlich sein.

Im Bund dagegen scheint man in der Wirklichkeit angekommen zu sein und bastelt an einer neuen Strategie, um nicht endgültig in die Bedeutungslosigkeit abzurutschen. Netzpolitik ist wohl eines der neuen Brot und Butter-Themen, mit dem die F(ast)D(rei)P(rozent) punkten will und schielt dabei auf die Piraten.
Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger in einem Interview mit dem Handelsblatt:
„Ich bin so freiheitsliebend wie eine Piratin, aber keine Freibeuterin. Die Piraten schauen nur mit einem Auge auf die Freiheit.
Natürlich achten Liberale auch Grenzen.
“ 

Und weiter:
 "Die Piratenpartei hat viele technikverliebte und
individualistische Anhänger. Sie sehen zu wenig
die soziale Gebundenheit des Einzelnen.
"

Schon hat man die Piratenpartei in die entsprechende Ecke gedrückt und ihnen die Kernkompetenz in Sachen Internet abgesprochen. Aber so einfach ist es dann doch nicht. Die potenziellen Wähler/innen dieser noch jungen Partei lassen sich auch oder gerade von Frau Leutheusser-Schnarrenberger keinen Sand in die Augen streuen.
Es wird so bleiben wie es ist:
                         So um die drei Prozent. Und das ist gut so!

Montag, 5. September 2011

MV hat gewählt

Nicht einmal 52 Prozent der wahlberechtigten Bürger in Mecklenburg-Vorpommern haben gewählt. Diese geringe Beteiligung hat höchstwahrscheinlich kräftig dazu beigetragen, dass die NPD auch in der kommenden Legislaturperiode im Landtag vertreten sein wird.

Eigentlich sind die Bürger Mecklenburg-Vorpommerns mit der Politik dort ganz zufrieden und doch spiegelt die geringe Wahlbeteiligung eine gewisse Politikverdrossenheit wieder. Also muß es andere Gründe für die Wahlurnenallergie geben.
Politiker behaupten immer wieder gerne, die Bundespolitik hätte nur einen geringen Einfluß auf die die Wählerentscheidung bei einer Landtagswahl, ich behaupte das Gegenteil.

Das Herumgeeiere bei der Euro-Rettung, das außenpolitische Fiasko und das ständige Gezanke der schwarz-gelben Koalition haben der Politik schweren Schaden zugefügt. Einen bedeutenden Anteil daran hat die gelbe F(ast) D(rei) P(rozent), was auch durch das Wahlergebnis eindrucksvoll bestätigt wird. Der Wähler ist wohl gerade dabei, diese Bütterkenpartei hoffentlich mal für eine geraume Zeit von der politischen Bühne zu verbannen, damit der Kindergartenvorstand Parteivorstand lange und ausgiebig über die wirklich wichtigen Brot und Butter Themen nachdenken kann.