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Dienstag, 31. Juli 2012

Wie im Krimi

Ein Ehepaar aus Bielefeld hätte glauben können, bei Dreharbeiten zu einem Krimi zuzuschauen, als es am vergangenen Montagabend (30.07.2012) gegen 20.15 Uhr Zeuge wurde, wie eine Frau aus einem fahrenden Wagen gestoßen wurde und mit leichten Verletzungen im Gebüsch am Straßenrand liegen blieb. Aber in der Oldentruper Straße wurde kein Film gedreht und bei der Frau handelte es sich um eine 30-jährige Prostituierte vom dortigen Straßenstrich. Sie war zuvor zu einem 50-60 Jahre alten grauhaarigen und blauäugigen Freier ins Auto gestiegen. Anscheinend aber war der Freier mit der erbrachten Dienstleistung nicht zufrieden und forderte das zuvor gezahlte Honorar zurück. Seine Vertragspartnerin war damit natürlich nicht einverstanden. Daraufhin fuhr er los, riss die Beifahrertür auf und stieß die Frau aus dem Wagen. Da kann der Kerl nur hoffen, dass ihn die Polizei vor dem Beschützer der Dame findet.

Umweltdelikt in Unna




Am Montag, den 30.07.2012 um 21:15 wurden in Unna Kessebüren in der Straße "Auf dem Rott" zwischen der Autobahnbrücke (BAB 44) und einem Maisfeld 8 große Kunststofftanks entdeckt. Drei größere Behälter haben ein Fassungsvermögen von ca. 5000 Liter, die anderen Behälter sind etwas kleiner. In Zweien befand sich noch Restflüssigkeit, vermutlich Altöl. Die Polizei ermittelt nun wegen eines schweren Umweltdeliktes und bittet um Hinweise:



Wer hat beobachtet, wie diese Kunststofftanks in der Landschaft abgeladen wurden? 

Kreispolizeibehörde Unna (Pressemappe)
Kreispolizeibehörde Unna (Pressemappe)











Dazu muss ein Lkw oder zumindest ein Anhänger benutzt worden sein. 

Hinweise nimmt die Polizei in Unna unter der 
Rufnummer 02303/921-3120 oder 921-0 entgegen.





Montag, 30. Juli 2012

Aus dem Polizeibericht


Äußerst rüpelhaft hat sich ein ca. 50 Jahre alter Jogger bereits am vergangenen Mittwoch (25. Juli) am Kemnader Stausee in Witten-Herbede verhalten. Als ihm gegen 13.30 Uhr Vater (57) und Sohn (14) auf ihren Mountainbikes entgegenkamen, rammte der Rüpel den ca. zehn Meter vorausfahrenden 14-Jährigen mit der linken Schulter. Dabei verletzte sich der Schüler zunächst am Handgelenk, stürzte dann zu Boden und zog sich eine weitere Verletzung im Bauchbereich zu. Er wurde später mit einem Rettungswagen in ein örtliches Krankenhaus gebracht. Unbeeindruckt lief der grauhaarige Jogger weiter, verpasste dem Vater schnell noch beim Vorbeilaufen wortlos einen Schlag mit der Faust auf den rechten Unterarm und entfernte sich dann in südlicher Richtung. Die ca. 180 cm große aggressive „Silberlocke“ war mit einem orangefarbenen T-Shirt, das an den Seiten dunkelfarbig ist sowie mit weißen Turnschuhen bekleidet.

Sonntag, 29. Juli 2012

Ohne Schutzhelm unterwegs


Dass der § 21a Abs.2 der StVO eine sinnvolle Vorschrift ist, wird niemand ernsthaft bestreiten wollen, kann ein Helm seinen Träger bei einem Unfall doch vor schweren Kopfverletzungen schützen oder gar sein Leben retten. Ein Verstoß gegen die Helmpflicht stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und deswegen widmet die Polizei uneinsichtigen Zeitgenossen, die ohne Helm unterwegs sind, ihre ganz besondere Aufmerksamkeit.

Samstag, 28. Juli 2012

Aller guten Dinge sind Drei


...sagt ein altes Sprichwort. Nun musste eine Familie aller- dings erfahren, dass es durchaus auch dreimal hintereinander schlechte Dinge sein können. Besonders blöd ist es dann, wenn man auch noch selbst die Schuld an dem ganzen Schlamassel hat.
Die Tragödie begann am Samstagmorgen, den 28.07.2012 um 03:10 Uhr bei einer Verkehrskontrolle in Sprockhövel. Den Beamten fiel ein 31-jähriger Kölner mit fast 1 Promille Alkohol im Blut auf und zwecks Aufnahme der Anzeige verbrachten sie ihn auf die Wache nach Hattingen.



Das Verhängnis nahm seinen Lauf, als etwa eine Stunde später – der Mann befand sich noch auf der Polizeiwache – die Ehefrau des Alkoholsünders, die zuvor Beifahrerin war, mit dem VW Sharan und fast dem gleichen Blutalkoholgehalt wie ihr Mann bei den Beamten erschien. Diese erstatteten postwendend Anzeige Numero 2 und stellten die Fahrzeug- schlüssel sicher.
Seinen traurigen Abschluss fand das Drama gegen 05:00 Uhr. Eine zur Wache zurück- kehrende Streife staunte nicht schlecht, als sie den VW Sharan ohne Licht vom Parkplatz der Polizei davonfahren sah. Klar dass die Polizisten das Fahrzeug angehalten haben. Am Steuer saß der 23 Jahre alte Bruder des Kölners, zwar nüchtern, dafür aber ohne gültige Fahrerlaubnis. Er gab an, dass er das Auto im Auftrag seines Bruders mit einem Zweit- schlüssel abholen sollte.
Und so kam was kommen musste, die dritte Anzeige gegen die Familie wurde geschrieben.

Quelle:  POL-EN: Hattingen - Dreifaches Familienpech

Freitag, 27. Juli 2012

Trickdiebstähle (2)


In Essen – Altenessen schellte ein circa 30 Jahre alter und ca. 190cm großer Mann mit schwarzen, nach hinten gekämmten Haaren an der Wohnungstür einer 89-Jährigen Seniorin und gab vor, Angehöriger der Essener Stadtwerke zu sein. Die alte Dame ließ sich zunächst den Ausweis zeigen, dann den Trickdieb in ihr Wohnzimmer. Der Mann forderte sie auf, das Wasser im Bad anzustellen und nutzte dann ihre Abwesenheit, um zunächst das Bargeld und anschließend sich selbst aus der Wohnung zu entfernen. 1)



Donnerstag, 26. Juli 2012

Trickdiebstähle


Zwei ca. 15 bis 17 Jahre alte unbekannte Trickdiebe südländischen Aussehens werden der Inhaberin eines Kosmetikstudios in Detmold in unangenehmer Erinnerung bleiben. Während der Eine der Frau einen Zettel zum Lesen vorhielt, entwendete der zweite Täter ein wertvolles Handy. 1)

In Brackenlohr, irgendwo in Mittelfranken, nutzte ein Trio die Hilfsbereitschaft eines 79-jährigen Mannes aus, in dem zwei Männer um Wasser für ihr Fahrzeug baten. Der Senior füllte das Behältnis an seiner Scheune. Auf dem Rückweg bemerkte er am Hintereingang seines Hauses eine ihm unbekannte Frau. Als er wieder alleine war, musste der Mann feststellen, dass ihm sein Tresor mit verschiedenen Dokumenten und Bargeld im Wert von mehreren Tausend Euro geklaut wurde. 2)

Donnerstag, 19. Juli 2012

Nachts in Deutschland (1)

Full Moon as Seen From Denmark
©  Peter Freiman

Es ist schon erstaunlich, was in Deutschland so alles während der Nacht passiert. So wurden zum Beispiel in der Joseph-Scherer-Straße und der Brünninghauser Straße in Dortmund – Mitte von Unbekannten gleich vier Autos aufgebrochen. Sie schlugen die Scheiben ein und durchsuchten die Autos. Aus zwei Fahrzeugen wurden die Navi- gationsgeräte gestohlen, in den beiden Anderen war wohl nichts, was sich zu klauen gelohnt hätte. 1)

Fahrrad-Diebstähle nehmen zu


Im vergangenen Jahr wurden allein in Nordrhein-Westfalen nach Angaben des LKA in Düsseldorf genau 87772 Fahrräder geklaut und nur die wenigsten Besitzer bekamen ihr Rad zurück. Die Experten stehen vor einem Rätsel und auch der ADFC hat „keine wirklich plausible Erklärung“.
Dabei ist die Sache doch ganz einfach.
Die Bundespolizei Pasewalk hat nun auf dem Rastplatz Ravensmühle der BAB 20 in Richtung Polen zwei 21-jährige Männer aus Litauen in ihrem VW Golf Variant kontrolliert.1) Dabei fanden sie im Inneren des Fahrzeugs sechs gebrauchte, komplett zerlegte Fahrräder. Ein weiteres Mountainbike war auf dem Heckträger des Autos befestigt. Ob es sich hierbei um das ca. 890 € teure weiße Mountainbike vom Typ Radon, ZR Race 6.0, das von einem Hof in der Mozartstraße in Großenlüder gestohlen wurde, handelte, ist nicht bekannt 2). Die zwei zur Eigentumssicherung ausgeschriebenen Räder jedenfalls stammten aus Bad Aiblink bzw. aus Nürnberg West.
Die beiden Litauer legten als Eigentumsnachweis gefälschte Kaufverträge in ihrer Heimatsprache vor. Die Polizeibeamten erstatteten Anzeige wegen des Verdachts der Hehlerei und Urkundenfälschung.

Der Aufmerksamkeit eines Zeugen ist es zu verdanken, dass zwei weitere Fahrräder nicht auf den Weg nach Osteuropa geschickt werden. Er hatte bemerkt, wie sich ein 30-jähriger Mann aus Salzkotten am Fahrradständer vor dem Bahnhof Steinheim zu schaffen machte und anschließend mit den beiden Rädern von dannen schob. Eine Funkstreife konnte den Mann stoppen und eine Überprüfung ergab, dass die Fahrräder tatsächlich gestohlen waren. 3)

Montag, 16. Juli 2012

Was es so alles gibt (5)


Futter steht auf dem Herd, aber die Chefin ist weit und breit nicht in Sicht. Keine angenehme Situation für einen hungrigen Rottweiler aus dem Kreis Düren. Als dieser dem leckeren Geruch seines Futters nicht mehr widerstehen konnte, hat er wohl bei dem Versuch den Napf zu erreichen die Kochplatte angestellt und somit das Plastikgefäß zum Schmoren gebracht. Der aufsteigende dunkle Rauch aus der Wohnung der Hundehalterin wurde zum Glück von Nachbarn bemerkt und nicht zuletzt ihrem beherzten Eingreifen war es zu verdanken, dass der Kochversuch des Vierbeiners glimpflich ausging.