Dienstag, 9. April 2013

Champions League: BVB im Halbfinale!


Mann, war das ein Krimi. Bin immer
noch nicht wieder ruhig. 

Danke Jungs für dieses Wunder!

Für das Halbfinale werde ich mir unbedingt einen Defibrilator besorgen müssen!













Nun ist es Mittwoch Morgen, kurz nach sechs Uhr und mein vom Adrenalin gepeinigter Körper ist endlich wieder zur Ruhe gekommen.

Mensch, wer hätte das gedacht? Nach einem berauschenden Wechselbad der Gefühle übermannte mich nach dem 1:2 eine tiefsitzende Depression, aus der mich nur der Wunder vollbringende Fußballgott wieder befreien konnte.
Oder aber der Siegeswille einer moralisch gefestigten Truppe, der auch ein später Rückstand nichts anzuhaben vermag.
Danke Jungs, für dieses nervenaufreibende Spektakel, aber mal unter uns: Wegen mir braucht ihr nicht so zu spielen, ich muss das nicht haben! Von mir aus könnt ihr ruhig von vornherein klare Verhältnisse schaffen.

Wie dem auch sei, heute Abend werde ich fest den Bayern die Daumen drücken, denn welcher BVB-Fan träumt nicht von einem rein deutschen Endspiel in Wembley; dabei selbstverständlich fest das DFB-Pokalfinale 2012 im Hinterstübchen!



Montag, 18. März 2013

Frauen im Minijob

Bislang von der breiten Öffentlichkeit (und vor allem von der Bütterkenpartei?!) unbemerkt, hat das Familienministerium auf seiner Homepage die Studie "Frauen im Minijob" veröffentlicht, aus der unter anderem hervorgeht, dass fast 5 Mio. Menschen (davon sind mehr als zwei Drittel Frauen) ausschließlich einem oder zwei 450-Euro-Jobs nachgehen und dass diese Jobs nicht – wie seinerseits von der rot-grünen Koalition vorgesehen – als Sprungbretter in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen dienen.
Ergänzend hierzu belegt eine Studie des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI), dass 50% der Minijobber weniger als 8,50 Euro in der Stunde verdienen.
Anscheinend haben nun auch einige Politiker erkannt, was die Spatzen schon lange vom Dach des Wirtschaftsministeriums pfeifen. NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider (SPD) spricht es nochmal ganz deutlich aus:  

"Obwohl Mini-Jobber arbeitsrechtlich allen anderen Beschäftigten
gleichgestellt sind, werden sie von einer Vielzahl von Arbeitgebern
als billige Arbeitskräfte zweiter Klasse behandelt."

Das alles sollte sich der Schönfärber und -redner Rösler mal hinter die Ohren schreiben, wenn er, ohne müde zu werden, propagiert:  
„Deutschland geht es gut. Den Deutschen geht es gut.“
Das Verbreiten solcher Halbwahrheiten grenzt beinahe schon an Betrug.

Mittwoch, 6. März 2013

Vorstellung des Armutsberichts Deutschland 2012

Die Arbeits- und „Sozialministerin“ (???), Ursula von der Leyen, hat heute den Armutsbericht vorgestellt. Wie erwartet, wurde der Bericht schön gefärbt, Aussagen wurden entfernt oder relativiert, ja sogar ins Gegenteil verdreht. Hieß es ursprünglich, dass die unteren Löhne in den vergangenen zehn Jahren preisbereinigt gesunken“ sind, ist heute die Rede davon, dass sinkende Reallöhne "Ausdruck struktureller Verbesserungen" seien (Ha,Ha, sehr komisch) .
Frau von der Leyen bestreitet jede von ihrem realitätsverleugnenden Kabinettskollegen, dem Bundeswirtschaftskneipenminister Rösler, durchgesetzte Schönfärberei. 

Mit seiner Aussage 
„Deutschland geht es gut. Den Menschen geht es gut“
getroffen in der 208. Sitzung des Deutschen Bundestags am 22. November 2012 erinnert mich der F.D.P.-Politiker an einen anderen bekannten Volksverdummer aus der ehemaligen DDR, der kurze Zeit nach seinem Satz  
„Unsere Republik gehört heute zu den zehn leistungsfähigsten
Industrienationen der Welt, zu den knapp zwei Dutzend Ländern
mit dem höchsten Lebensstandard“
 
im November 1989 von „seinem“ Volk die rote Karte gezeigt bekommen hat. 

Doch zurück zu Frau von der Leyen. Sie habe sich die in Frage kommenden Sätze akribisch angesehen und hätte keinen gefunden, der streitenswert gewesen wäre. Und überhaupt, wegen ein paar geänderter Halbsätze muss man doch wirklich kein Geschrei machen.
Auch dass ganze Sätze aus dem Bericht verschwunden seien, bezeichnet sie als „Mär“. Als Beispiel führt sie an: "Die Privatvermögen in Deutschland sind sehr ungleich verteilt".
Diese Aussage steht auch in der neuen Fassung des Berichts, verkündete sie triumphierend, nämlich auf Seite 343. Tatsächlich steht da:

 „Hinter diesen Durchschnittswerten steht eine sehr
ungleiche Verteilung der Privatvermögen.“
 

Was die angebliche „Sozialministerin“ aber schelmisch verschweigt, ist der geänderte Hintergrund dieser Aussage. Während es im Ursprungsbericht noch um Arm/Reich ging, bezieht sich die ungleiche Verteilung nun auf Ost/West.

Aber kommen wir zu einer weiteren, angeblich nicht verschwundenen Aussage, nämlich dass die ungleiche Vermögensverteilung das "Gerechtigkeitsempfinden der Bevölkerung" störe. Von einem Journalisten darauf angesprochen, meinte die Ministerin, dass sie den Satz nach wie vor für richtig halte. Wo man ihn denn im Bericht finde, fragte eine andere Journalistin. Frau Minister wühlt in ihren Unterlagen und meint schließlich: "Da bin ich jetzt überfordert."

Da ist sie meiner Meinung nach nicht die Einzige im Bundeskabinett. Verarschen kann ich mich alleine, dazu brauche ich die Politclowns aus Berlin nicht.
 

Dienstag, 5. März 2013

BVB: Viertelfinale erreicht

Ein weiterer überzeugender Auftritt unserer Jungs auf der europäischen Fußballbühne. Ich habe erneut ein gutes Spiel unserer Borussia gesehen und warte nun gespannt auf die Auslösung für das Viertelfinale.

Wie sagte Schachtjor-Trainer Mircea Lucescu so schön?
„Das Team, das heute gewinnt, wird ins
Champions-League-Finale einziehen.“

Ich bin geneigt, ihm zu glauben!

Donnerstag, 28. Februar 2013

BVB: Der FC Bayern und seine Vormachtsstellung



 "Mit diesem Spiel haben wir die Vormachtstellung im deutschen Fußball zurück, die deutschen Verhältnisse sind geklärt. Wir haben Dortmund vollkommen verdient geschlagen...."

Vielleicht hätte Herr Hoeneß mal lieber erst den folgenden Beitrag auf BORUSSEN.TV gelesen, bevor er wieder großspurig und mit Stolz geschwellter Brust solche Hammersprüche in die Welt kloppt.

Der FC Bayern und seine Vormachtsstellung

Donnerstag, 14. Februar 2013

BVB in der CL: Weiterhin ungeschlagen!

Auch in der Ukraine konnte der BVB nicht bezwungen werden. Zwar nicht so souverän wie in den Gruppenspielen ließ die Mannschaft dennoch erkennen, dass sie nicht gewillt ist, die europäische Fußballbühne sang und klanglos zu verlassen. Mir jedenfalls hat der Auftritt bei Schachtjor Donezk gut gefallen und so habe ich auch vor dem Rückspiel am 5. März keine Bange. Ich sehe am Ende des Tunnels sogar schon das Viertelfinale winken.

Sonntag, 10. Februar 2013

Nun auch Patrouillenboote für Saudi-Arabien

Patrouillenboot der Bundespolizei
© public domain
Nach Leopard 2, Boxer und Dingo gedenkt die Tigerenten-Regierung offensichtlich, der saudi-arabischen Armee auch noch bei der Aufrüstung zu Wasser behilflich zu sein. Wie in der «Bild am Sonntag» zu lesen ist, hat der Bundessicherheitsrat der Bremer Werftengruppe Lürssen grünes Licht für die Lieferung von Patrouillenbooten im Gesamtwert von 1,5 Milliarden Euro gegeben. So könnten also demnächst solche Boote aus der Bremer Werft im Dienst des letzten und wichtigsten Stützpfeilers“ im Roten Meer und im Persischen Golf herumschippern.
Die Opposition ist mit dieser Entscheidung nicht zuletzt wegen menschenrechtlichen Situation in der totalitären absoluten Monarchie nicht einverstanden und so meinte denn auch der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Thomas Oppermann: „Die Bundesregierung will offenbar Saudi-Arabien total hochrüsten und hat aus den öffentlichen Protesten gegen Waffenlieferungen in dieses Land nichts gelernt.“

Jan van Aken, stellvertretender Parteichef der Linken kündigte sogar an, im Bundestag einen Stopp aller Waffenexporte nach Saudi-Arabien zu beantragen.

Donnerstag, 7. Februar 2013

Nur der BVB






Habe meine Stimme immer noch nicht wieder, und heute ist schon Donnerstag!!!

Sonntag, 30. Dezember 2012

Noch mehr Panzer für Saudi-Arabien

Und weiter geht’s!
Dingo 2
© public domain
Nach Leopard 2 und Boxer möchten die Saudis nun 30 ABC-Spürpanzer des Typs «Dingo 2» von Deutschland kaufen. Dieses Fahrzeug verfügt über modernste Sensoren, mit deren Hilfe atomare und chemische Kampfstoffe festgestellt werden können. Angeblich sollen die Radpanzer die 1991 gelieferten 36 gebrauchten ABC-Spürpanzer vom Typ «Fuchs 1» ablösen.
Langfristig plant Saudi-Arabien die Anschaffung von bis zu 100 dieser Fahrzeuge. Ob es sich dabei aber immer um Spürpanzer handeln wird, kann bezweifelt werden, denn die Hauptaufgabe des Dingos sind Konvoi- und Patrouillenfahrten auf halbwegs befestigtem Untergrund. Er eignet sich wegen seiner relativ geringen Abmessungen hervorragend zur Durchsetzung „Friedenserhaltender Maßnahmen“ besonders in engen städtischen Räumen. Ob nun die Niederschlagung eines Aufstands oder auch nur die Auflösung einer Demonstration dazu zählt, wird von einer diktatorischen Regierung mit Sicherheit bejaht werden.

Hier noch ein Video über den Dingo im Einsatz beim Österreichischen Bundesheer



EU-Kommissar Öttinger sagt "Nein" zum Sozialtarif

Was unser EU-Kommissar Günther Oettinger da in einem Interview mit der «Welt am Sonntag » vom Stapel gelassen hat, trieb mir, gelinde gesagt, das Wasser in die Augen. So antwortete er zum Beispiel auf die Frage, ob er den Hartz-IV-Satz an die Energiepreise koppeln wolle: