Sonntag, 30. Dezember 2012

Schlecht bezahlte(r) Kanzler(in)

Ein Bundeskanzler oder eine Bundeskanzlerin verdient in Deutschland
zu wenig – gemessen an der Leistung, die sie oder er erbringen
muss und im Verhältnis zu anderen Tätigkeiten mit weit weniger
Verantwortung und viel größerem Gehalt.“


So meinte jüngst Peer Steinbrück in einem Interview mit der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung».

So, so! Verantwortung! Jetzt mal mit des Volkes Stimme gefragt: Wann hat welche(r) Bundeskanzler(in) für irgendetwas irgendwelche Verantwortung übernommen? Die einzigen Konsequenzen, mit denen unsere Politiker rechnen müssen, ist deren Abwahl bzw. ihre Nicht-wiederwahl. Und selbst davor scheint die Bundeskanzlerin zurzeit gefeit zu sein.

Dazu ein Beispiel.
Frau Merkel weiß schon seit 1996 um die Sauereien im Atommülllager Asse. Sie war seinerzeit als Bundesumweltministerin mitverantwortlich für den fahrlässigen Umgang mit dem Atommüll. Und das als Physikerin!

Soviel zum Thema Verantwortung!

Was mag den designierten Kanzlerkandidaten der SPD wohl zu seiner neuesten Aussage veranlasst haben? Hat er vielleicht Angst, dass er im Falle eines Wahlsieges nicht mehr soviel Zeit haben wird, ausgedehnte Vortragstourneen unternehmen zu können und er deshalb demnächst am Hungertuch nagen wird?
Die Angst kann dem Mann genommen werden. Zeit für einen 400 Euro-Job wird ihm sicherlich bleiben und der „Pinot Grigio“ für unter 5 Euro kann auch schmecken.

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